Erkunden der Ekel-Grenze


Da schläft der Kleene vorm Fernseher uf'n Sofa, weil er sich ja schlafend schlecht ins Bett bewejen kann. Vor ihm stehen: Ca. 5 Tassen mit Undefinierbarem.
Ick definiere trotzdem: Ne Mischung aus Kaffee, Kräutertee, Resten von O-Saft und ... KIPPEN. Letzteret nich zu knapp.
Mir doch ejal, det die sich über de Hausordnung hinwegsetzen. Als icke noch jerocht hab, hab ick det och vorm Fernseher jemacht.
Ick roch ja nich mehr. Is passée, wie der Franzose sacht. Aber nich ejal, det ick die schmierije Soße jetzt entsorjen muss.
Weißt du, wie 20 Kippen in Kaffee-Kräuter-Tunke riechen? Eben. Ick sachs nur ma: Da war det janze Wir-erkunden-unsere-Ekel-Jefühle-Jedöns in de Wannsee-Krankenpflege-Schule umsonst. Aba janz und jar. Ick hätt gleich noch den Kaffee, den ick die janze Nacht schon wie een Kamikaze-Säufer in mir reinkippe - du weißt schon, ich Streichhölzer, sie Leinen-los-Segel-setz-Schnarchen - ja, also den hätt ich gleich noch draufsetzen wollen, als ick über dem Porzellan stand um die Tunke zu entsorjen. Es kitzelte schon bedenklich an meenem Jaumensegel...
So, jetz is ma schlecht, aber rochen tu ick trotzdem eene.

der Alex

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