Öffentlicher PersonennahverGau
Det nächste Mal, wenn mir in der U oder S son kopfgeldpauschalenversauter Ticket-Fuzzi mit seinem Kontrolletti-Auweis vor der Nase fuchtelt passiert Foljendet: Ick greif mir ans Jesäß, zücke meinen Pocket-Kalkuläita und rechne. Denn blätter ick konzentriert in meenem Quittungblock, leg die Blaupause ein und schreib: Fünfundzwanzichfünfzich.
Hälfte meiner monatlichen Fahrkosten. Det wird dann dem Fuzzi mit Spucke an die Stirn jepappt und er wird mich hinzufüjen hören: "Und bitte gleich überweisen, nä?! Sonst hagelts Verzugszinsen. Die erste Mahnung kostet denn Einhundertsiebenundzwanzichfuchzich Bearbeitungsjebühr. Allet klärschen?"
Hälfte meiner monatlichen Fahrkosten. Det wird dann dem Fuzzi mit Spucke an die Stirn jepappt und er wird mich hinzufüjen hören: "Und bitte gleich überweisen, nä?! Sonst hagelts Verzugszinsen. Die erste Mahnung kostet denn Einhundertsiebenundzwanzichfuchzich Bearbeitungsjebühr. Allet klärschen?"
Ick kriech jetze schon sooooo'n Hals, wenn ick dran denke, det ick der BVJe meen sauer Verdientet Anfang det Monats in den Automaten jestopft habe, um nu per Pedes durch die Stadt bzw. zur nächsten S-Bahn-Plattform zu stapfen. Ick kotze gleich.
Und wenn die sich denn erfrechen würden, nach dem Jestreike och noch nach Ticket-Verächtern zu fahnden, nu, denn kämen se bei mir aber an die janz die richtije Adresse. Fünfundzwanzigfuchzig. Minimum.
Und wenn er frech wird der Fuzzi oder die Fuzzinöse, denn werd ick meene mitjebrachten Handschellen zwischen FahrgeldeintreiberIn und querlaufender Haltestange verkeilen und det versammelte Abteil derart scharf machen, det die Kampf-Töle von Nachbar Murat noch wat lernen kann. Denn will ick ma sehn, ob die da noch lebendich rauskommen aus dem Abteil, die Fuzzis, die.
In Berlin is die Stimmung schon jetze wie kurz vor Weihnachten. Alle ham noch 'vor der Super-Jau am Montach hochjeht dicke Hälse wie n'Elefant mit Halsvenenstauung. Guckst du.
In meener Klasse jing bereits am Freitach die Post ab. Hat doch Eene jemeint, jeder könne doch streiken, wie ihm die Nase jewachsen sei. Sei sein jutes Recht.
Meint die andere: "Wat würdst jetze du machen, wenn icke dir am Montach nich zur Arbeit chauffieren täte. Denn hättste nämlich ausjeschissen. Aus die Maus. Schluss mit lustich. Füße in die Hand und marsch-marsch den Halbmarathon eröffnet." So sachte sie, und ihr Jejenpart jing vor Wut die Wände hoch. Die Kratzspuren an der Decke werden wohl noch länger sichtbar bleiben.
Immerhin konnte die Klasse det janze denn noch so abwiejeln, det es keene ernsthaften Verletzungen jab.
Meint die andere: "Wat würdst jetze du machen, wenn icke dir am Montach nich zur Arbeit chauffieren täte. Denn hättste nämlich ausjeschissen. Aus die Maus. Schluss mit lustich. Füße in die Hand und marsch-marsch den Halbmarathon eröffnet." So sachte sie, und ihr Jejenpart jing vor Wut die Wände hoch. Die Kratzspuren an der Decke werden wohl noch länger sichtbar bleiben.
Immerhin konnte die Klasse det janze denn noch so abwiejeln, det es keene ernsthaften Verletzungen jab.
Frage is nur, ob sich in janz Berlin niemanden findet, der sich denne nach zwee Wochen Streikarbeit nich zumindest einen BVJeler packt und ihm ordentlich eenet uff die Rübe jibt.
Irjendwie wünsch ick mir's. Da bin ick jar nich PC. Wozu ooch? Ick soll ja schließlich och Montachmorjen um 4 Uhr frühe starten, um jejen 6 Uhr denn rechtzeitich zum Frühappell im Hospital erscheinen zu können.
Nee, ick hab keen Mitleid mit der BVje. Icke nich!
Teeren und Federn, sach ick. Guckst du!
Teeren und Federn, sach ick. Guckst du!
Kommentare
Du siehst ja selba wie wir armen unterjeordneten Diener ackern müssen für so´n mickriges Jehalt und die alten Fuzzies knapp zwei tausend! Und det och noch netto!!
Ick fass es nich!
Wat solls, halt´s durch Dicka!
Munevera